Klima und beste Reisezeit Neuseeland

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Neuseeland, das Land auf der anderen Seite der Welt

Auf der anderen Seite der Erde, vierundzwanzig Flugstunden von Mitteleuropa entfernt, liegt ein isolierter Inselstaat im Südpazifik. Die Grüne Insel, wie Neuseeland häufig bezeichnet wird, zeigt relativ unberührte Natur mit einer einzigartigen und vielfältigen Vegetation. Kulturell ist Neuseeland durch das Nachbarland Australien europäisch geprägt. Jedoch ist auch der Einfluss von Polynesien deutlich spürbar. Eine ganz spezielle Flora und die einzigartigen Vertreter der Fauna, gepaart mit einem gemäßigten Klima machen Neuseeland so interessant für Europäer.




Neuseelands Klima ist nie zu warm oder zu kalt

Das Klima der Inseln, die zu Neuseeland gehören, wird von mehreren Faktoren geprägt. Die Lage in den gemäßigten Breiten auf der südlichen Halbkugel der Erde sorgt für ein relativ mildes Klima. Grundsätzlich kann das Klima in Neuseeland in zwei Zonen unterteilt werden. Ganz im Norden auf der Nordinsel herrschen subtropische Bedingungen mit milden Wintern und warmen Sommern. Der südliche Teil der Nordinsel sowie die gesamte Südinsel stehen unter dem Einfluss des gemäßigten Klimas. Nach Süden hin wird es dabei stetig kühler. Die durchschnittlichen Jahrestemperaturen in den Küstengebieten Neuseelands liegen im Norden bei 15°C, im Süden um die 9°C. Januar und Februar sind die wärmsten Monate, der Juli hingegen ist der kälteste. Dann fallen die Temperaturen in Auckland etwa auf 11°C. Extreme Hitze oder strenge Kälte bringt das Klima in Neuseeland also nicht mit sich. Die einzige Ausnahme davon sind die kalten Hochgebirgsregionen. In Neuseeland herrschen Westwinde vor, die für reichlich Niederschläge sorgen. Diese fallen relativ gleichmäßig über das gesamte Jahr aus. Die meisten Regenmengen erhält dabei die Nordinsel in den Monaten Juni bis August. Dezember bis Februar sind eher trocken mit viel Sonne. Das Klima von Sommer und Winter unterscheidet sich nicht so stark, wie es etwa von Mitteleuropa bekannt ist. Von Südwesten her kann es sowohl im Winter als auch im Sommer zu starken Winden oder Stürmen, den sogenannten Roaring Forties, kommen. Die Reste tropischer Stürme beeinflussen eher selten den Norden der Nordinsel. Sie bringen zwar keine starken Winde mehr mit sich, aber ergiebige Regenfälle.

Klimatabelle Neuseeland

Klimatabelle Neuseeland

Die beste Reisezeit für Neuseeland

Das Klima in Neuseeland ist unvorhersehbar, sehr wechselhaft und Urlauber sollten sich darauf einstellen, dass ein Tag alle vier Jahreszeiten präsentieren kann. Im Reisegepäck sollten sich entsprechende Utensilien für jede Wetterlage finden. Als beste Reisezeit für Neuseeland werden die Monate von Dezember bis Februar angesehen. Sie gelten auch als Hauptsaison, weil das Klima während dieser Zeit am stabilsten ist. Angenehm ist das Klima aber auch noch im März und April. Es ist immer noch schön warm, aber die Besucher haben sich deutlich dezimiert.



Die Vielfalt eines Landes

Neuseeland bietet eine unglaubliche Vielfalt an unterschiedlichsten Landschaften. Egal was sich Urlauber von den Inseln erwarten, es wird mit Sicherheit übertroffen. Malerische Fjorde neben beeindruckenden Gletschern, weite Ebenen und zerklüftete Bergketten, Vulkanlandschaft und subtropischer Regenwald und zuletzt unendlich weite Küsten mit langen Sandstränden – all das erleben Reisende, die Neuseeland entdecken. Mit goldgelben Stränden und blauem Wasser liegt der Abel Tasman Nationalpark im Norden der Südinsel. Den beliebtesten der Nationalparks entdeckt man idealerweise zu Fuß. Zwischen Pazifik und Tasmanischer See liegt die Stadt Auckland, die von zwei Naturhäfen geprägt ist. Neben den schönen Badestränden in der Umgebung bezaubert die Stadt mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten. Der kleine Ort Kaikoura auf der neuseeländischen Südinsel bietet die einzigartige Möglichkeit Wale und Delfine nicht nur zu beobachten, sondern auch mit ihnen zu schwimmen. Beliebtes Ausflugsziel, besonders für Wanderer oder Angler, ist der Tauposee mit seiner bezaubernden Lage. Sehenswert ist hier der Maori Rock Carvings in der Mine Rock Bay, das zehn Meter hohe Werk des Künstlers Matahi Whakataka-Brightwell. Nicht vergessen sollten Urlauber auch einen Blick auf die Ureinwohner Neuseelands, die Maori sowie die unvergleichliche Tier- und Pflanzenwelt, die einen großen Reiz an diesem faszinierenden Land ausmachen.

 

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