Klima und beste Reisezeit Schottland

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Schottlands Klima ist wechselhaft

Schottland ist Teil des Königreichs Großbritannien und nimmt das nördliche Drittel der britischen Insel ein. Geografisch wird Schottland dreigeteilt in die Highlands, die Central Lowlands und die Southern Uplands. Zu Schottland zählen auch die vorgelagerten Inselgruppen der Inneren und Äußeren Hebriden. Im Norden liegen die Orkney-Inseln und etwas entfernter die Shetland-Inseln. Bis heute glauben viele Mitteleuropäer immer noch, dass das Klima in Schottland von Niederschlägen bestimmt und keinesfalls einladend ist. Urlauber, die Schottland einmal bereist haben, sind jedoch fasziniert von diesem Land, dessen Klima keinesfalls ständig nass und feucht ist.




Schottlands Klima erfordert die richtige Ausrüstung

Das Klima in Schottland ist geprägt von unbeständigem Wetter. Es ist nicht selten möglich, alle vier Jahreszeiten innerhalb eines Tages zu erleben. Für Schottland gilt die klassische Regel: „Es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur unpassende Kleidung!“ Generell kann das Klima Schottlands als gemäßigt bezeichnet werden. Es gibt wenige Extreme und es ist nie zu heiß oder zu kalt. Das Klima in Schottland ist durch milde Winter und kühle Sommer gekennzeichnet. Durch den Einfluss des warmen Golfstromes präsentieren sich die Küstenregionen im Westen milder als jene des Ostens. In Schottland erlebt man selten starke Temperaturschwankungen. In den Wintermonaten kann es in den Bergregionen im Landesinneren jedoch sehr wohl schneien und auch empfindlich kalt werden. Im Winter bringt das Klima Temperaturen von rund 7°C. Die Sonne scheint dann etwa zwei Stunden pro Tag und das Klima ist feucht, denn es können pro Monat bis zu 16 Regentage vorkommen. In den Sommermonaten steigen die Temperaturen auf etwa 20°C bei durchschnittlich 5 Sonnenstunden. Im Sommer bringt das schottische Klima rund 13 Regentage.

Klimatabelle Schottland

Klimatabelle Schottland

Beste Reisezeit für Schottland

Dass das Klima in Schottland keinen Strandurlaub zulässt, ist ziemlich wahrscheinlich. Damit müssen Reisen auch nicht zwangsläufig in den Sommermonaten stattfinden. Kühle Tage und Niederschlag kann das Klima während des gesamten Jahres mit sich bringen. Generell gelten aber die Monate Mai, Juni und September als die beste Reisezeit für Schottland. Es sind die Monate mit dem geringsten Niederschlag und moderaten Temperaturen. Mai und Juni gelten als die sonnenreichsten Monate.



Wandern neben den Whisky-Destillerien

Schottland ist ein beliebtes Reiseziel für Urlauber, die die Natur lieben. Während einer Wanderung oder einer Radtour können Reisende die Schönheiten der rauen und mystischen Landschaft hervorragend entdecken. Wer sich auf die Spuren des schottischen Nationalgetränks machen möchte, der sollte dem malerischen Speyside Way folgen. Gemeinsam mit dem West Highland Way und dem Southern Upland Way stellt er einen der drei berühmtesten Fernwanderwege dar. Die Besonderheit am Speyside Way sind die schottischen Malt Whisky Destillerien, die in dieser Region zu finden sind. Nicht nur der Whisky zieht Urlauber magisch an, sondern auch die Möglichkeiten zu angeln. Egal ob Hochseeangeln vor der Küste, gemütliches Angeln in den Lochs oder den Wildwasserseen – der Artenreichtum an Fischen wird die Herzen der Angler höher schlagen lassen. Bei all diesen Outdoor-Aktivitäten sollte aber an das wechselhafte Klima gedacht werden und immer die richtige Ausrüstung mitgeführt werden.

Land der Schlösser und Burgen

Neben seinen Naturschönheiten wartet Schottland mit entsprechenden kulturellen Höhepunkten auf. Bemerkenswert sind dabei die zahlreichen Schlösser und Burgen. Schon ein Besuch in der Hauptstadt Edinburgh gibt einen hervorragenden Eindruck der langjährigen Geschichte Schottlands. Schon aus weiter Ferne ist Edinburgh Castle, mächtig auf dem Felsen thronend, zu sehen. Die National Gallery beheimatet Werke von Picasso, Gaugin und Botticelli. Beeindruckend präsentieren sich die Highlands mit der höchsten Erhebung, dem Ben Nevis. Westlich von Fort William befindet sich Loch Lomond, der einen ganz besonderen Reiz auf Besucher ausübt. Bislang nicht verstummt sind auch die Geschichten rund um das Ungeheuer von Loch Ness, das im größten See Schottlands hausen soll. Besucher machen sich bis heute gerne ein Bild der sagenumwobenen Region. Das Monster zu fangen ist allerdings verboten – es steht unter Naturschutz.

 

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