Alternativen zum Strandurlaub in Spanien

Alternativen zum Strandurlaub in Spanien

Alternativen zum Strandurlaub in SpanienSeien wir ehrlich, wer an Spanien denkt, dem fällt als erstes Mallorca ein. Wer am spanischen Partyleben teilhaben möchte, der denkt daneben auch noch an Ibiza. Doch Spanien hat viel mehr zu bieten. Dabei müssen wir nicht erst den Jakobsweg gehen, der uns nach Santiago de Compostela bringt. Es gibt viel mehr wunderschöne Wanderrouten zu erleben, als die bekannten Wege. Selbst, wenn alle Wanderwege ein ähnliches Ziel haben, sie helfen uns dabei, den Weg zu uns selbst zu finden. Vorausgesetzt, wir ziehen unsere Siebenmeilenstiefel aus und gute Wanderschuhe an. Dieser Reiseblog bietet überwiegend nützliche Informationen abseits des klassischen Strandurlaubes.

Die Reise beginnt

Wer dachte, dass die Reise nach Spanien bereits zu Hause beginnt, wird vielleicht ein wenig irren, denn die wirkliche Reise beginnt mit dem Anziehen der Wanderschuhe und dem Ausschalten des Smartphones.
Dabei spielt es keine Rolle, von wo aus der große Weitwanderweg gelaufen wird. Denn jede Tour führt über Höhen und durch tiefe Täler, in denen es sich lohnt zu verweilen und sich auf die Bevölkerung einzustimmen. So lernt man nebenbei die Sprache und auch das Leben der Einheimischen kennen.

Sehenswürdigkeiten der Geschichte

Wer bei seiner Wanderung durch Spanien die Augen offen hält, kommt an den Sehenswürdigkeiten des Landes vorbei, die viel zu erzählen haben und doch oft untergehen. Auf der „Ruta de Pedra en Sec" geht es vorbei an der Trockensteinmauer, eben jener Mauer, die diesem Wanderweg seinen Namen gab. Entlang dieser Wanderroute kommen Sie nicht nur an unberührter Natur, sondern auch an den ursprünglichen Dörfern vorbei. Sie erhalten einen Einblick wie es hier vor vielen Jahrzehnten aussah. Vielleicht kamen auch Ihre Vorfahren einst auf einer Wanderung hier vorbei? Die kleinen Städte und malerischen Dörfer, die an dieser Route liegen, verfügen über tolle Restaurants und Möglichkeiten zur Übernachtung.

Zeit für Schönheit und Ruhe

Einige Wanderwege schafft man an einem Tag. Es gibt jedoch auch Routen, die in Etappen innerhalb einer Woche zu meistern sind. Am besten eignet es sich jedoch, Zeit mitzubringen und länger zu bleiben. Denn wer ein Auge für Schönheit hat, wird diese hier finden. Dabei bringt die Zeit auch Ruhe mit sich.
Andererseits braucht man auch Zeit um die schönsten Wege kennenzulernen. Haben Sie schon einmal etwas von den Pfaden des „Goldenen Tals" oder der „Hexenhöhlen" gehört? Selbst die Klöster sind einen Besuch wert. Wer hier keine Ruhe findet, ist dann wohl doch am falschen Ort angelangt.

Der Weg in vergangene Zeiten

Unter all den Wanderwegen befinden sich auch jene, die bereits vor einigen Jahrhunderten existierten. Sie führen nicht nur hinweg über Römerstraßen, sondern auch über mittelalterliche Brücken. Über gepflasterte Wege, die zum Teil an Flussufern liegen, aber auch zauberhaften Tälern vorbei. Vorbei an Weingärten und hin zu Burgen und Klöster. Eine gute Kondition kann dabei von Vorteil sein, aber ein sportlicher Profi muss niemand sein. Dabei lohnt es sich, vorab kein Hotel zu buchen, sondern vor Ort zu schauen, welche Etappe sie an einem Tag schaffen und zu wissen, wo die nächste Möglichkeit zur Übernachtung gelegen ist.

Das richtige Gepäck mitnehmen

Neben guten Wanderschuhen, viel Mut und leichter Kleidung, wie einem Trekkingrucksack, sollte ein Kompass, kleiner Verbandskasten und auch eine Wanderkarte im Gepäck nicht fehlen. Natürlich hat ein Smartphone viele Eigenschaften, die dazu beitragen, nicht zu viel mitzuschleppen, aber um den Weg zu sich selbst zu finden und die Ruhe, Vielfalt und Schönheit Spaniens zu erleben, sollte man dieses möglichst wenig nutzen. Eine gute Kamera für Urlaubs- und Erinnerungsfotos ist dagegen deutlich mehr wert. So kann sich, zurück in der Heimat, stets an diesen wunderschönen Urlaub erinnert werden, aber auch Freunde und Familie bekommen einen guten Eindruck, wenn über den Urlaub gesprochen wird. Denn ob Sie allein, als Gruppe oder Familie reisen, Spanien ist immer eine Reise wert.


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