Beste Reisezeit Malediven

Klima und beste Reisezeit Malediven

Beste Reisezeit Malediven





Eines der letzten Paradiese – die Malediven

Im Indischen Ozean liegt die Inselgruppe der Malediven. Ganze 1.196 Inseln erstrecken sich über 871 Kilometer von Norden bis kurz südlich des Äquators. Die 220 bewohnten Inseln des islamischen Inselstaates sind streng in jene für Einheimische und für Touristen geteilt. Hauptinsel ist Malé. Sie ist nicht nur die einzige Stadt der Inselwelt, sondern eine der am dichtesten besiedelten Städte der Welt. Bekannt sind die Malediven vorwiegend durch die endlos langen und flachen Sandstrände und eine bunte Unterwasserwelt, die zum Schnorcheln und Tauchen einlädt.




Die beste Reisezeit variiert je nach Aktivität

Das tropische Klima der Inselgruppe bietet ganzjährig angenehm warme Temperaturen. Selbst nachts fallen sie kaum unter 25°C. Großen Einfluss auf das Klima nimmt der Monsun. So bringt der Südwestmonsun von Mai bis Oktober Regenzeit. Es kann zu Stürmen, Niederschlägen und unruhiger See kommen. Von den heftigen tropischen Wirbelstürmen bleiben die Inseln zumeist verschont. Wann der Wind dreht und zum Nordostmonsun wird, kann niemand genau sagen und so weiß man auch nie, wann es komplett windstill ist. Das passiert in der Übergangsphase und ist für Wassersportler, die auf eine Brise angewiesen sind eher von Nachteil. Urlaub ist auf den Malediven das ganze Jahr über möglich. Dennoch gibt es für verschiedene Aktivitäten auch verschiedene Monate, die als beste Reisezeit gelten.

Die beste Reisezeit für Taucher

Die Tauchsaison auf den Inseln läuft ganzjährig, als beste Reisezeit werden aber die Monate November bis Mai empfohlen. Während dieser Zeit ist der Himmel blau und die Windstärke ist gering. Dadurch ist auch das Meer ruhig und die Sicht beträgt bis zu 30 Meter. Besonders die östlichen Atolle haben während dieser Zeit hervorragende Sicht. Dann versammeln sich Riffhaie an den Kanaleingängen an der Ostseite der Atolle. Im Westen sind Mantas zu sehen, weil sich dort das Plankton sammelt. Neben den Riffhaien und den Mantas, sind um die Inseln auch Schildkröten und Hammerhaie zu beobachten. Eine spezielle Besonderheit sind die Walhaie. Diese Meeresgiganten sind völlig harmlose Pflanzenfresser und faszinierend zu beobachten. Für all jene, die nicht komplett abtauchen möchten, bietet sich das Schnorcheln an, das auch in Küstennähe möglich ist. Doktorfische, Papageienfische und Barsche geben einen kleinen Einblick in die Farbenvielfalt der Unterwasserwelt im Indischen Ozean.



Die beste Reisezeit für Wassersportler

Wer für seinen Sport Wind benötigt, für den gelten die Monate Mai bis Oktober als beste Reisezeit. Dann sind die Malediven ein absoluter Traum für Surfer. Zentrum des Surfsports auf den Inseln ist das "north male atoll". Hier tummeln sich die meisten Wassersportler und die Wellen sind perfekt. Etwas ruhiger ist es am "south male atoll". Dieser Sport ist auf den Inseln noch relativ jung, dennoch gibt es heute bereits zahlreiche Surfschulen, die sowohl dem Anfänger als auch dem Profi optimale Bedingungen für den Lieblingssport liefern. Darüber hinaus hatten die Malediven bereits zweimal die Ehre den O'NeillDeep Blue Surf Wettbewerb austragen zu dürfen. Mai bis Oktober gilt auch als beste Reisezeit für Kitesurfer. Als Hotspot für diese actionreiche Sportart gilt die Insel Olhuveli. Die sehr ruhige Insel bietet auch optimale Bedingungen zum Katamaransegeln, Wasserski oder Wakeboarden.

Die beste Reisezeit für Badeurlaub

Badeurlauber finden in den Monaten Januar bis März die beste Reisezeit vor. Die Malediven sind bekannt durch ihre Traumstrände. Kein Wunder, denn jede der Inseln ist von einem Sandstrand umgeben, der aus zerkleinerten Schalen von Korallen, Schnecken und Muscheln besteht. Die Strände fallen zumeist ganz flach ins glasklare Meer ab. Doch nicht jede Bucht ist ideal zum Baden geeignet, weil sie bei Ebbe schlichtweg zu flach werden. Gerade auf den größeren Inseln finden Sonnenanbeter immer einen ruhigen Platz zum Relaxen. Schatten finden Urlauber unter den tropischen Büschen oder den hohen Kokospalmen, wobei hier sehr auf die Früchte zu achten ist. Herabfallende Kokosnüsse sind sehr gefährlich. Freunde der Nacktkörperkultur müssen sich auf den Malediven zurückhalten. FKK ist im islamischen Inselstaat streng verboten und es drohen hohe Strafen bis zum Landesverweis.

 

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