Klima und beste Reisezeit Marokko

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Marokkos Vielseitigkeit fasziniert und begeistert

Die Straße von Gibraltar verbindet Europa mit Marokko, dem westlichsten der fünf Maghreb-Länder. Darunter versteht man jene fünf Staaten, die im Norden Afrikas liegen, an das Mittelmeer grenzen und aufgrund ihrer Geografie und Geschichte viel gemeinsam haben. Im Westen wird Marokko vom Atlantik begrenzt. Marokko punktet bei Reisenden vorwiegend durch seine vielfältige Natur. Neben herrlichen Küstenabschnitten hat Marokko Berge und Täler und auch Wüstenlandschaften zu bieten. Mit einem fantastischen Klima ist Marokko damit ein hervorragendes Land für Abenteurer, die sich auf die Spuren von Humphrey Bogart und Ingrid Bergmann begeben möchten.




Vom kontinentalen Klima bis zum Wüstenklima

Das Klima in Marokko ist im Süden und Südosten kontinental geprägt, während der Nordwesten sich mediterran zeigt. Getrennt werden die beiden Klima-Zonen durch den Hauptkamm des Hohen und Mittleren Atlas. Das Klima im Nordwesten ist gekennzeichnet durch trockene und heiße Sommer. Die Durchschnittstemperatur im August liegt bei 23°C. Mit mittleren Temperaturen im Januar von 12°C zeigt sich das Klima im Winter mild, jedoch regnerisch. Zum Süden hin verringert sich der Niederschlag. Der milde Einfluss des Meeres lässt zum Inland hin immer mehr nach und im Atlasgebirge und in der zentralen Meseta herrscht Kontinentalklima. Die mittlere Temperatur in Marrakesch, am Fuß des Atlas liegt bei rund 29°C. Hier können es aber auch bis zu 45°C werden. Im Winter dagegen können die Temperaturen bis zum Gefrierpunkt sinken. Einige Berggipfel können bis in den Sommer hinein schneebedeckt sein. Südlich des Atlasgebirges beginnen bereits die Randgebiete der Sahara. Hier herrscht vorwiegend trockenes und heißes Wüstenklima mit durchschnittlichen Temperaturen von bis zu 31°C. Das Klima im Sommer bringt häufig einen staubigen, heißen Saharawind mit sich. Wenn der Scirocco weht, ist die Sicht deutlich eingeschränkt und es ist heiß.

Klimatabelle Marokko

Klimatabelle Marokko

Beste Reisezeit für Marokko

Das unterschiedliche Klima in den einzelnen Landesteilen bringt auch für die entsprechenden Regionen unterschiedliche beste Reisezeiten mit sich. Für das Landesinnere von Marokko gilt eine beste Reisezeit von März bis Mai sowie Oktober und November. Wer in den Nordwesten Marokkos mit den herrlichen Küsten reisen möchte, kann mit einer besten Reisezeit von April bis November rechnen.



Aktiv unterwegs in Marokko

Aktivurlauber finden in Marokko zahlreiche Herausforderungen, die selbst die sportlichsten unter ihnen an ihre Grenzen bringen. Gleichzeitig aber gibt es genug Möglichkeiten für klassische Freizeitsportler. Das Atlasgebirge mit den bis zu 4.000 Meter hohen Gipfeln zeigt sich als Paradies für Kletterer, Wanderer und Mountainbiker. Höhlenforscher und Freunde des Canyoning kommen in dieser Gebirgsregion voll auf ihre Kosten. Trekking-Touren mit dem Maultier machen nicht nur Spaß, sondern lassen auch die landschaftlichen Besonderheiten genießen. Die Seen Marokkos beheimaten Forellen im Übermaß und locken Angler aus ganz Europa an. Die Stadt Ouarzazate gilt als Tor zur Wüste und beeindruckt vor allem durch ihre Größe und das einfallende Licht. Die Region um die Stadt ist beliebt als Filmdrehort. Mehrer Filmstudios drehen hier laufend. Zu den bekanntesten Filmen vor marokkanischer Kulisse gehören Gladiator, Game of Thrones und die Bibel.

Kulturelle Highlights und malerische Küsten

Kulturinteressierte finden im nordafrikanischen Marokko wunderschöne Städte mit malerischen Zentren. Eine der schönsten Städte ist Tétouan mit seiner wunderschönen Medina. Sie ist die Sommerresidenz von Mohammed VI. Auch Marrakesch ist in jeder Hinsicht einen Ausflug wert. Diese wunderschöne Stadt lädt zu einem Bummel durch ihre malerische Altstadt ein. Die bunten Farben und die intensiven Gerüche unterstreichen das breite Angebot an Waren und Kunsthandwerk. Wahrzeichen ist die Moschee Koutoubia mit ihrem 77 Meter hohem Minarett. Die wohl bekannteste Stadt ist Casablanca, die sich heute als moderne Großstadt mit wenigen marokkanischen Kulturelementen zeigt. Sie ist deutlich vom französischen Kolonialismus geprägt. Badegäste finden in Marokko 3.000 Kilometer Küste am Atlantik und weitere 400 Kilometer Mittelmeerküste. Marokkos Paradestrand ist dabei der 10 Kilometer lange Strand von Agadir mit seinen Restaurants und Shops. Feine Sandstrände finden Urlauber nahe Asilah, die auch per Pferd oder Dromedar entdeckt werden können. 

 

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